Das ist die neue Freiheit: Internet-Surfen im Wohnzimmer, e-Mails lesen in der Küche, Chatten im Garten – und das natürlich drahtlos. Die neue Generation von Notebook-Computern mit Wireless-Technik macht’s möglich.
Wer im Home Office arbeiten kann, seine Bankgeschäfte online erledigt oder in der Freizeit durchs Internet surfen möchte, hatte bisher nicht viel vom Sommer. Denn die meisten PCs stehen im Wohn- oder Arbeitszimmer und können maximal nur eine Kabellänge weit vom Internet-Zugang entfernt werden – und das unter größtem Aufwand. Doch damit ist jetzt Schluss! Wer ein modernes Notebook besitzt, kann jetzt in allen Räumen der Wohnung, im Garten oder sogar in einem Straßen-Café Verbindung mit dem Internet aufnehmen und an der frischen Luft arbeiten.
Möglich macht’s ein weltweiter Trend, der zunehmend auch in Deutschland um sich greift: Auch hierzulande richten sich immer mehr Notebook-Besitzer ihren privaten „Hotspot“ ein, über den sie per Wireless-LAN Technik (WLAN) drahtlos ins Internet gehen. Das ist weder teuer noch kompliziert. Die notwendige Hardware ist bereits ab etwa 100 Euro oder mit dem Breitband-Internetanschluss zu haben, bei der Einrichtung der Software helfen Assistenten-Programme. So kann man sich vom heimischen Schreibtisch lösen und das Arbeitszimmer für sinnvollere Zwecke nutzen. Das Notebook kann nach getaner Arbeit einfach in einer Schublade oder einem Schrank verschwinden. So stört kein lärmender PC mit klobigem Monitor mehr die Wohnatmosphäre und man kann online gehen, wo immer man will.
Nicht nur Zuhause
Dabei ist der Aktionsradius nicht auf die Wohnung oder das Haus begrenzt. Auch im öffentlichen Raum werden immer mehr drahtlose Netzwerke angeboten, die man oft sogar kostenlos nutzen kann. In ganz Deutschland gibt es mittlerweile weit über 6.000 drahtlose öffentliche Internetzugänge (Hotspots). Münchener Laptop-Besitzer können in den Biergärten „Seehaus“ und „Am Chinesischen Turm“ bereits das dritte Jahr in Folge drahtlos im Internet surfen und dabei ihre Radler-Maß genießen – allerdings gegen eine Gebühr von zwei Euro pro Stunde (
www.e-garten.net). Wo man kostenlos oder gegen Gebühr drahtlose Internet-Zugänge nutzen kann erfährt man auf Webseiten wie
www.hotspot-locations.com,
www.mobilmedia.net,
www.portel.de/hotspot_vatm und
www.mobileaccess.de und in Intels internationalem Hotspot Verzeichnis
http://intel.jiwire.com/.
Die Technik
Für ein privates Wireless LAN, wie die drahtlosen Netzwerke heißen, braucht man eine WLAN-Basisstation, den sogenannten WLAN-Router und ein Notebook mit einer Wireless-LAN-Karte. Nachteil dieser Kombi: Oft ist schon nach kurzer Zeit Schluss mit dem kabellosen Surf-Spaß. Denn zum einen halten gerade bei älteren Notebooks die Akkus nicht sonderlich lange, zum anderen verbrauchen WLAN-Steckkarten extra Strom. Ideal sind deshalb Notebooks mit der neuen Intel® Centrino® Mobiltechnologie, wie sie jetzt von jedem größeren Computer-Hersteller angeboten werden. Sie vereinen mehrere Vorteile: Zum einen haben sie die Wireless LAN-Technik fest integriert. Es ist also keine Hardware-Installation nötig. Zum anderen sind alle Komponenten, insbesondere der Prozessor und das eingebaute WLAN Modul, so optimiert, dass sie besonders wenig Strom verbrauchen und sich immer der tatsächlich benötigten Rechenleistung anpassen. Akkulaufzeiten von fünf Stunden und mehr sind bei Notebooks mit Intel® Centrino® Mobiltechnologie keine Seltenheit. Für unterwegs sind sie ideal, da die neue Technik weniger Platz verbraucht, weshalb Intel® Centrino® Mobiltechnologie basierte Notebooks leichter und kleiner sind als herkömmliche Mobil-Rechner. Dadurch sind elegante Designs möglich, die den Tischnachbarn vor Neid erblassen lassen.
Wie funktioniert das Ganze?
Das Prinzip ist mit schnurlosen Telefonen vergleichbar. Eine Basisstation dient als Hotspot. Innerhalb ihrer Reichweite – je nach Umgebung sind das bis zu 100 Meter – können sich Notebooks bei ihr anmelden und über sie online gehen. Gesundheitsbedenken aufgrund der Radiowellen braucht man übrigens nicht zu haben. Die Sendenergie von WLANs liegt um einige Größenordnungen unter der von Schnurlosen Telefonen oder Handys.
Die Notebooks mit Intel® Centrino® Mobiltechnologie machen es besonders einfach, die Verbindung zu einer Basisstation aufzunehmen. Per Mausklick werden die verfügbaren drahtlosen Netzwerke angezeigt. Nach Eingabe eines Passworts wird die Verbindung hergestellt. Dann kann das superschnelle Surfen losgehen. Superschnell deshalb, weil die derzeit gängige Funk-Technik Daten mit 54 Mbit/s überträgt, das ist mehr als 50-mal schneller als T-DSL. Seit Mitte 2004 unterstützt die Intel® Centrino® Mobiltechnologie den schnellen 802.11g und 802.11a Standard, die beide mit 54 Mbit/s übertragen. Große Downloads von Kino-Trailern oder anderen Dateien sind also kein Problem – vorausgesetzt, die Basisstation selbst hängt an einem schnellen DSL-Anschluss.
Und was ist mit der Sicherheit?
Generell sollten sich Besitzer eines Notebooks mit Drahtlos-Technik gegen unbefugte Zugriffe schützen. Das geht z.B. mit der so genannten „Firewall“ von Windows XP. Diese Software umgibt die Daten auf dem Rechner wie eine Mauer und blockiert Zugriffe von außen. Weitere Sicherungsmöglichkeiten bieten die Basisstationen. Besonders wichtig ist es, die WEP-Verschlüsselung (bestenfalls 128-Bit) einzuschalten. Dann werden alle Daten zwischen Basis und Notebook verschlüsselt übertragen, so dass niemand den Datenverkehr „abhören“ kann. Für den Zugriff auf das Firmen-Netzwerk unterstützt die Intel® Centrino® Mobiltechnologie so genannte „Virtual Private Networks“ (VPNs). Diese Software überträgt die Daten zwischen Home Office und Firma durch eine Art abgeschlossenen „Tunnel“ im Internet. Die neueste WLAN-Lösung innerhalb der Intel® Centrino® Mobiltechnologie unterstützt sogar den 802.11i Sicherheitsstandard**. Das bedeutet also, dass etwa der Produkt-Manager einer international tätigen Firma in aller Ruhe seine Apfelsaftschorle im Garten trinken und gleichzeitig sehr sicher auf die Daten seiner Firma zugreifen und effizient damit arbeiten kann. So wie im Büro – wenn nicht sogar noch besser, weil entspannter.
Über Intel
Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation.